Erste urkundliche Erwähnung

Am 28. Oktober 1525 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Schevenhütte durch Herzog Johann III. von Kleve-Jülich-Berg, als dieser dem Kirstgen Johaes aus Schevenhütte den Auftrag gab, Kugeln für seine Geschütze zu gießen.

“Johann Herzouch zu Cleve zu Guylge zu dem Berge Grave zu der Marck unnd zu Rawennberg 

Gude vrunt wir Hain Kerstgen Johaes wonhafftich uff scheyver Hutte bevelh gedain etlige loeder zo unnserm geschutz zo geyssen Bevelhen dir dattu eme vorderlich und behulfflich syn wils houlz koelen und anders des eme dar zo van noeden vur seyn gelt zu erlangen, verhin wir unns zu Dur[en] gegeven zu Hambach uff heut Simon und Juden [Judas] dach Anno 1525.”

Da Kirstgen Johaes Waffenschmiede in 1525 bei dieser herzöglichen Auftragsvergabe zur Herstellung von Waffenmaterial berücksichtigt wurde, muß die Hütte schon damals schon einen guten Ruf gehabt haben, und hat somit schon lange Zeit vor 1525 bestanden.

 

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